|
|
|
|
|
 |
|
Mit FreiPass am 14. Juni 2009 vom Toggenburg an den Walensee über die Vorder Höhi! |
|
 |
 |
 |
|
Vorder Höhi
mangels eigener Bilder hier ein Link zur äusserst informativen Seite von Quaeldich.de! |
Um es vorwegzunehmen: Amden vermietet ab sofort keine Elektrovelos "Flyer" mehr. Aber die Fahrt sollte für uns auch ohne Motor zu meistern sein. Unseren Startort Starkenbach (900 m.ü.M.) erreichen wir am besten via Wil, Wattwil, Nesslau/Neu St. Johann mit der SBB, ab hier mit dem Postauto. Vielleicht kommt jemand sogar aus dem St. Galler Rheintal? Dann führt die Anreise von Buchs über Wildhaus. Wichtig: Der Velotransport im Postauto muss reserviert werden, wenn wir so zahlreich und zur gleichen Zeit anreisen. Sonst fährt das Postauto ohne uns ab! Dafür neu ab 1. Juni: Die SBB-Velokarte gilt auch im Postauto! Das Postauto kommt um 10:50 Uhr von Buchs, um 11:05 von Wattwil her in Starkenbach an. Wir können uns gleich im Restaurant "Drei Eidgenossen" zum Kennenlernen treffen, bevor wir losradeln. Die "private" Bergstrasse (sie gehört der Armee) öffnet offiziell am 1. Juni, ist nur für Autos der Forst- und Landwirtschaft gestattet und nur Gemeinde-Einwohner sind berechtigt, gegen Gebühr eine Bewilligung zu erhalten. Velos fahren unbeschränkt. Unsere Sonntagsfahrt dürfte also fast autofrei sein.
Durch den märchenhaft schönen Wald (nur leider heisst er Arschwald) steigt die Bergstrasse hoch zuerst asphaltiert (30 Min.), dann betoniert bis zu unserem ersten Stundenhalt bei einer Feuerstelle mit Aussicht auf Gipfel des Alpsteinmassivs. Holz und Grillrost sind bereit (ohne Wasser!) und es ist bald Mittag - ob wir hier Würste braten wollen? Weiter geht's auf der „EAN-Code“-Strasse immer noch im Mischwald nochmals recht steil hinauf. EAN-Code? Das sind die feinen Querrillen im Beton, die erinnern an diese bekannten Strichcodes! Die Strasse ist dank diesen Rillen recht griffig, und das muss so sein, bei dieser Steilheit. Aber keine Angst, es ist schön schattig, die Strasse in fast luxuriösem Zustand und breit genug für's Kreuzen mit den wohl zahlreichen entgegenkommenden Bikern. Wir kommen aus dem Wald und die Landschaft wechselt nun rasch auf „alpin“. Wo noch am 20. Mai die Velofahrer über Schneereste steigen mussten, die Skihütte unbewartet war und die Alpgebäude noch leer standen, sind jetzt grasende Kühe, lustige Sennen und Wanderer auf der Alp.
Nach 90 Minuten reiner Fahrzeit und 600 Höhenmetern sollten wir es also schaffen, den höchsten Punkt unserer Fahrt, die Vorder Höhi (1537 m.ü.M.), zu erreichen. An eine zügige Weiterfahrt ist aber nicht zu denken, denn die Aussicht raubt uns den letzten Atem. Ob es endlich z`Mittag gibt? Hier treffen wir auch auf die Wanderer vom Arvenbüel her, auf deren Wege Biker aber nichts zu suchen haben. Obwohl die Schussfahrt hinunter in die Sonnenstube Amden nur 15 Minuten dauert, kommen wir an der Skihütte Altschen, unweit der Höhe, nicht ohne Rast vorbei. Wo vielleicht lüpfige Ländlermusik oder nur das Gejohle vom Kinderspielplatz erklingt, können Hunger und Durst spätestens hier in der Skihütte gestillt werden. Falls wir an der Feuerstelle im Wald doch nicht Würste braten wollen, ist Proviant im Rucksack mitzunehmen also wie Wasser in den Rhein zu tragen.
Die Uhr (es wird etwa 14:30 Uhr sein) mahnt uns zur Weiterfahrt, besonders jene, die nicht in Weesen und Umgebung wohnen. Jetzt geniessen wir es doppelt, statt auf Schusters Rappen auf Rädern zu sein. (Achtung, die Strasse ist sehr steil!) Vorbei an Bergheimetli („selbstgemachte Confi zu verkaufen“), an einem riesigen Steinbruch und an der Talstation vom Skilift biegen wir in die sehr stark befahrene Strasse Weesen-Arvenbüel ein und fahren trimphierend in Amden (935 m.ü.M.) ein. Weil wir ja hoffentlich schönes Wetter gewählt haben, strecken wir unsere Waden (die 14 km gestrampelt sind) auf einer Terrasse der zahlreichen Gaststätten des Höhenkurortes aus. Wir überlegen, ob wir uns mit dem AWA-Bus nach Ziegelbrücke chauffieren lassen (kostet nur 4 Franken für's Velo, für Personen gilt die SBB-Tageskarte) oder zwischen den Autokolonnen den Bahnhof Weesen oder Ziegelbrücke radelnd erreichen wollen. Bei der Talfahrt lenkt uns nur der glitzernde Walensee ab. Auf halbem Weg können wir sogar auf das Dach der Strassengalerie steigen und entweder den Kletterern zuschauen oder den Blick auf den See geniessen. Sind wir zeitig in Weesen angekommen, ist nochmals ein kurzer Halt Pflicht. Warum? Nein, das sei hier noch nicht verraten!
Autorin und Begleiterin der Tour: Elisabeth Müller
Für Fragen zur Tour: info@freipass.ch, die Mails werden weitergeleitet.
zum Seitenanfang
|
 |
 |
|
Fahrplan |
|
 |
|
zum Fahrplan SBB
Zug- und Postautoverbindungen nach Starkenbach via Wil mit 2x oder 3x umsteigen:
|
|
Rückfahrt jeweils jede Stunde:
|
| – |
Basel ab 8:07
|
|
– |
Amden Post ab :34 |
| – |
Bern ab 7:32
|
|
– |
Weesen SBB ab :50 |
| – |
Zürich ab 9:09
|
|
– |
Weesen Post mit AWA-Bus ab :48 |
| – |
Buchs ab 10:03 direkt mit Postauto |
|
– |
Ziegelbrücke
:59 nach Sargans
:02 nach Zürich
|
|
|
 |
|
Organisatorisches |
|
 |
|
| • |
Die Tour findet bei einigermassen trockener Wetterprognose statt.
|
| • |
Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.
|
| • |
Sicherheit:
Bitte kontrolliert Euer Velo vor der Tour bezüglich Bremsen, Schaltung, Reifen und Kabelzüge!
|
| • |
Mitnehmen:
Sowenig wie möglich, soviel wie nötig. Muskeln und Lunge werden es Euch danken.
- winddichte Jacke, Regenschutz
- Velohandschuhe
- Getränkebidon, Stärkung für unterwegs, Picknick
|
Anmeldung für die Vorder Höhi mit FreiPass HIER!
zum Seitenanfang
|
|
 |
|
|
|
|
 |